Der Tanz der Sterne
Ein kosmisches Drama entfaltet sich, als Sternentänzer durch ihren Tanz das Universum formen und in einem epischen Konflikt gegen den dunklen Sternentänzer kämpfen.
Offene Informationen
Am Anbeginn der Zeit herrschte in den Tiefen der Leere Dunkelheit und Stille. Keine Formen, keine Farben, nur absolute Schwärze. Doch dann, aus dem Nichts, entstanden die Sterne. Kleine Funken des Lichts, die langsam ihre Bahnen zogen und die Leere durchbrachen.
Die Sterne waren die ersten Schöpfungen, die aus der Dunkelheit geboren wurden. Sie erglühten in allen erdenklichen Farben und tanzten zu einer uralten Melodie, die die Stille durchbrach. Die größten der Sterne waren die Sternentänzer. Sie erhoben sich über den Himmel und leiteten den Tanz. Ihre Bewegungen waren majestätisch und kraftvoll, und ihr Licht durchdrang die Dunkelheit. Sie bestimmten den Rhythmus des Universums und lenkten die anderen Sterne in ihrer eleganten Choreografie.
In ihrem Tanz formten die Sterne Spiralen und Wirbel, die Materie erschufen und unzählige neue Welten und verschiedenste Domänen entstehen ließen. Jeder Stern hatte seine eigene Persönlichkeit und gab den Schöpfungen einzigartige Eigenschaften. Ihre Strahlen formten Berge und Täler, Meere und Flüsse. Sie hauchten Leben ein und gaben ihnen eine Bestimmung. Sie strahlten ihr Licht aus und beleuchteten die Schöpfung, während sie weiterhin ihre schimmernden Kreise zogen.
Inmitten der Sterntänzer, die das Universum mit ihrem glanzvollen Tanz erfüllten, gab es einen, der sich von den anderen unterschied. Sein Tanz folgte ebenfalls geheimnisvollen Bahnen, doch sein Licht fehlte gänzlich. Er bestand aus einer finsteren Essenz, die jedes Licht verschlang. Getrieben von Neid auf seine leuchtenden Gefährten, erschuf er die Dunkelheit im Universum, und mit ihr kamen düstere Schatten, tiefe Abgründe und finstere Kreaturen die aus Alpträumen entsprungen zu sein schienen.
Inmitten des harmonischen Tanzes spürten die anderen Sternentänzer zunehmende Dunkelheit und erkannten den drohenden Verlust Ihrer Schöpfung. Doch ihre Erkenntnis kam spät. Durch Hass, Trauer und Missgunst zerfressen war der dunkle Sternentänzer mächtiger geworden als jeder der anderen Sternentänzer. Mit vereinten Kräften versuchten sie, die Finsternis einzudämmen und das Universum vor ihrem Verderben zu bewahren.
Es entbrannte ein äonenlanger Kampf zwischen Ihnen und dem Verräter, bei dem die Schicksale der Schöpfungen auf dem Spiel standen. Obwohl die Dunkelheit bedrohlich war, durfte das Licht nicht verzagen. Die Sternentänzer kämpften tapfer, um die finsteren Schatten zurückzudrängen und das Universum wieder in Ihre harmonische Vision zu verwandeln.
Doch sie vermochten ihn nicht zu bezwingen, denn er war zu einer unermesslichen Macht herangewachsen, die ihre strahlenden Lichter nach und nach erlöschen ließ, während sie verzweifelt gegen die finstere Bedrohung kämpften. In einem letzten Akt des Widerstands, inmitten des tobenden Gefechts, verschmolzen alle noch leuchtenden Sternentänzer miteinander. So stürzte sich der der letzte Tänzer in den Kampf, opferte sich selbst und vermochte den dunklen Tänzer zu vernichten.
Durch den Tod aller Sternentänzer blieb das Erschaffene erhalten, sowohl die guten als auch die bösen. Doch aus den Überresten ihrer Macht erwuchsen ebenso unzählige neue Domänen und Geschöpfe, von mächtigen Göttern bis zu den kleinsten Tieren des Waldes in nur allen erdenklichen Nuancen Ihrer Wesenheit.
Noch heute studieren die verschiedensten Schöpfungen die Muster am Himmel und suchen darin Botschaften der uralten Sternentänzer, um Einblick in das Geheimnis des Tanzes zu erhalten und damit unermessliche Macht zu erhalten. Legenden sprechen davon, dass in den dunkelsten Nächten und bei tiefster Stille immer noch die Melodie von Einst vernehmbar sein soll.