Du bist:
i
Umkämpfter Tiefengrund

Der Nachtbruch

Der Nachtbruch ist ein kompakter Abschnitt der Immernachtmark, erreichbar über wenige Tiefenpfade und geprägt von großen Kavernen, Schluchten und dunklen Wasserläufen.

"Hier unten besitzt jeder etwas, Tiefenhall den Stein, Nachtquell das Wasser und die Dunkelheit den Rest."
- Elsa Moorlicht, Wanderin der Immernachtmark
Der Nachtbruch

Offene Informationen

Außen

Wer den Nachtbruch erreicht, tritt aus engen Tiefenpfaden in die weiten Höhlenräume der Immernachtmark.

  • Schwarze Felsrücken und tiefe Schluchten durchziehen das Gebiet.
  • Die Höhlendecke ist vielerorts nicht sichtbar.
  • Pilze, Kristalle und ferne Feuer bilden wenige Lichtpunkte.
  • Schmale Pfade verbinden die bekannten Orte miteinander.

Bedeutung

Der Nachtbruch ist eine kleine, aber wichtige Grenzregion der Immernachtmark.

  • Reisende treffen hier auf dauerhafte Bewohner der Tiefe.
  • Tiefenhall gewinnt Stein und Erz.
  • Nachtquell nutzt Pilze, Pflanzen und Jagdgebiete.
  • Alte Ruinen deuten auf frühere Bewohner hin.

Informationen für die Spielleitung

Als Spielerin oder Spieler werden dir diese Inhalte nicht angezeigt.

Innen

Der Nachtbruch besteht aus mehreren verbundenen Kavernen und kleineren Höhlensystemen.

  • Bäche verschwinden im Fels und tauchen andernorts wieder auf.
  • Pilzfelder, Geröll und alte Steinwege prägen die Landschaft.
  • Tiefenhall, Nachtquell, Himmelsgrund und Schwarzbruch sind die wichtigsten Orte.
  • Abseits davon beginnt schnell gefährliche Wildnis.

Herrscher

Niemand beherrscht den Nachtbruch vollständig.

  • Tiefenhall beansprucht die nördlichen Wege und Stollen.
  • Nachtquell kontrolliert Quellen und einige Pilzgründe.
  • Beide Seiten meiden offenen Krieg, betreiben aber Sabotage und Spionage.
  • Große Teile des Gebietes gehören faktisch niemandem.

Weitere Begegnungen

Auf den Wegen des Nachtbruchs treffen Reisende immer wieder auf Fremde. Neben Tiefenzwergen und Sternenlosen begegnet man hier vielen kleineren Völkern und Höhlenwesen.

  • Elsa Moorlicht, menschliche Einsiedlerin, kennt viele verborgene Wege.
  • Hagen Steintritt, Tiefenzwerg, jagt entflohene Sklaven.
  • Lene Fahlblick, Sternenlose, sammelt seltene Pflanzen für Alchemisten.
  • Einige Graugoblins bieten gegen Bezahlung einen geheimen Weg an.
  • Steinkriecher, sechsbeinige Echsen, die sich im Fels tarnen.
  • Blinde Höhlenjäger, große Raubtiere, die über Geräusche jagen.
  • Pilzträge, von parasitären Pilzen befallene Tiere oder Humanoide.

Herausforderungssituation

Auch die Umgebung selbst kann schnell zur Gefahr werden.

  • Ein Steinschlag zwingt die Gruppe auf einen unbekannten Nebenweg.
  • Zwei Gefangene behaupten, vor einem sternenlosen Alchemisten geflohen zu sein.
  • Ein Wasserlauf beginnt plötzlich stark anzusteigen.

Trivia

Der Nachtbruch scheint älter zu sein als seine heutigen Bewohner.

  • Manche Bauwerke stammen weder von Zwergen noch Sternenlosen.
  • Alte Karten markieren Teile der Region als verboten.
  • Fremdartige geometrische Zeichen finden sich im Fels.
  • Graugoblins tragen Münzen unbekannter Herkunft.
  • Aus einer tiefen Spalte sind manchmal dumpfe Schläge zu hören.

Gerücht / Aufgabe

Im Nachtbruch kursieren zahlreiche widersprüchliche Geschichten.

  • Reisende verschwinden entlang derselben alten Route.
  • Aus verlassenen Höhlen sollen Glockenschläge zu hören sein.
  • Entflohene Sklaven haben angeblich ein verborgenes Lager gegründet.
  • Ein alter Weg soll noch tiefer in die Immernachtmark führen.

Tiefenhall

Tiefenhall ist eine kleine, alte Festung der Tiefenzwerge in einem schwarzen Felsrücken.

  • Rund zweihundert Tiefenzwerge, Sklaven und Schuldner leben hier.
  • Schmieden, niedrige Hallen und schwere Eisentore prägen die Festung.
  • Hilda Schwarzader kontrolliert Fremde; Bruno Kettenbruch handelt mit Sklaven.
  • Arbeiter verschwinden in unteren Stollen.
  • Das sogenannte Herz unter dem Erz gilt als verbotenes Thema.

Nachtquell

Nachtquell ist eine kleine Siedlung der Sternenlosen an einem unterirdischen Bach.

  • Rund hundert Sternenlose leben in dunklen Steinhäusern.
  • Kein Sternenloser wirft einen Schatten.
  • Silas Dunkelquell führt die Siedlung; Mira Kaltblatt betreibt fragwürdige Alchemie.
  • Ein Versuchswesen ist aus einem Labor entkommen.
  • Hinter verschlossenen Türen werden lebende Wesen für Experimente genutzt.

Der Himmelsgrund

Der Himmelsgrund ist ein schwarzer See, der statt Spiegelbildern einen fremden Nachthimmel zeigt.

  • Personen, Fackeln und Felsen spiegeln sich nicht im Wasser.
  • Sternenlose betrachten den See als heiligen Ort.
  • Liora Fernblick bewacht und untersucht das Ufer.
  • Durchscheinende Fische leben im dunklen Wasser.
  • Wer lange hineinsieht, verliert leicht das Zeitgefühl.

Der Steinbruch

Der Schwarzbruch ist ein großer Steinbruch der Tiefenzwerge westlich von Tiefenhall.

  • Sklaven und Schuldner bauen schwarzen Basalt und Erz ab.
  • Gerüste, Rampen und Lastwinden durchziehen die Kaverne.
  • Gerda Steinbeißer leitet den Abbau; Jakob Dorn plant heimlich eine Flucht.
  • In verlassenen Bereichen leben Steinkriecher und andere Höhlenwesen.
  • Ein neu entdeckter Tunnel wurde von Tiefenhall hastig wieder versiegelt.

SL-Querverweise

Querverweise

Weiterführende Inhalte