Siebenthaler Plateau
Hoch und tief

Siebenthaler Plateau

Zwischen steilen Felswänden und geheimnisvollen Grotten bietet das Plateau Ausblicke voller Schönheit – und Gefahren aus der Tiefe.

"Ich habe drei Stunden gebraucht, um hochzuklettern, und bin in zwei Minuten wieder runtergefallen."
- Unbekannter Abenteurer

Offene Informationen

Außen

Das Siebenthaler Plateau erhebt sich wie eine steinerne Insel aus den dichten Wäldern östlich von Siegelstein. Seine Felswände sind zerklüftet und von Rissen und Höhleneingängen durchzogen, an denen spärliche Büsche und verkrümmte Bäume klammern. Mehrere Ebenen sind wie übereinander gestapelt, verbunden durch natürliche Terrassen und schmale Aufstiege. Von unten wirkt das Plateau schroff und abweisend, während seine obere Fläche von Grasflächen und vereinzelten Baumgruppen bedeckt ist. An klaren Tagen kann man von den höheren Kanten weit über die Wälder und bis zur Hungernden See blicken.

Bedeutung

Das Siebenthaler Plateau wird von den Bewohnern Siegelsteins ohne besonderen Wert angesehen, wenn es nicht um alte Legenden oder Geschichten geht. Für wenige Steinmetze und Baumeister ist das Gestein des Plateaus von Wert, wenn auch schwer zugänglich. Zudem bietet die erhöhte Lage einen natürlichen Aussichtspunkt, von dem aus man das Umland im Blick behalten kann. Manche glauben, das Plateau sei ein uralter Kultort, dessen Spuren längst überwuchert sind. Für Abenteurer gilt es als Ort voller Geheimnisse und verborgener Wege.

Informationen für die Spielleitung

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Innen

Im Inneren des Plateaus verlaufen dunkle Spalten, Grotten und unvollständig erforschte Tunnel. Die Luft ist kühl und feucht, das Tropfen von Wasser hallt in den Gängen wider. In manchen Höhlen liegen uralte Knochen, während andere von Fledermauskolonien bevölkert sind. Tiefe Schächte führen in unbekannte Tiefen, die Gerüchten nach bis in die Immernachtmark reichen. Manche Gänge sind so eng, dass man nur kriechend vorwärtskommt, während andere weit genug für kleine Gruppen sind.

Plateaukenner

Der Jäger Gerold Steinrufer, ein älterer Mensch mit grauem Bart und wetterfester Kleidung, kennt das Plateau wie seine Westentasche. Er trägt ein schlichtes Jagdmesser, sein Bogen ist abgenutzt, aber zuverlässig. Gerold ist misstrauisch gegenüber Städtern, aber er respektiert Mut und Ehrlichkeit. Seine Bewegungen sind ruhig und bedacht, als sei er selbst ein Teil des Plateaus. Man sagt, er könne sich stundenlang reglos verbergen, um Wild zu beobachten.

Weitere Begegnungen

  • Edda Bruchmoos, kräftige Zwergin mit rotem Haar, abenteuerlustig und ruhelos, sucht nach einem alten Stolleneingang.
  • Lioran Düsterfeld, junger Mensch mit hagerem Körper, bleicher Haut und neugierigen Augen, ein unerfahrener Kartograph der Horizontgänger.

Herausforderungssituation

Die Charaktere stoßen auf einen instabilen Höhlenschacht: Ein Teil des Plateaus droht einzustürzen, und nur schnelle Reaktionen oder geschickte Zusammenarbeit können verhindern, dass jemand verschüttet wird.

Trivia

  • Einige Felsformationen erinnern an Gesichter oder Figuren, die nachts im Mondlicht noch deutlicher wirken.
  • Alte Legenden sprechen von einem Steintor auf der obersten Ebene, das sich nur bei bestimmten Sternenkonstellationen öffnet.
  • Ein Schwarm riesiger Fledermäuse lebt in einer der größten Höhlen – sie meiden Licht und Geräusche.

Gerücht / Aufgabe

Ein unterirdischer Durchgang soll tief unter dem Plateau in die Immernachtmark führen – doch niemand, der ihn suchte, ist je zurückgekehrt.

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