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Ruhe und Sturm

Die hungernde See

Die hungernde See ist das kalte, berüchtigte Meer westlich von Nord-Aland, gefürchtet für Stürme, Untiefen, Nebel und verschwundene Schiffe, zugleich aber seit einigen Jahrzehnten entlang weiter Küstenabschnitte auffallend ruhig.

"Drei Nächte lang folgte uns ein Licht unter den Wellen, am vierten Morgen fehlte einer von uns."
- Die hungernde See, Band 1
Die hungernde See

Offene Informationen

Überblick

Die hungernde See ist zugleich Handelsweg, Lebensgrundlage und ständige Bedrohung für die Küstenregionen.

  • Die offene See gilt weiterhin als gefährlich, sturmreich und schwer berechenbar.
  • Küstennah ist das Wasser seit Jahrzehnten ungewöhnlich ruhig und sicher geworden.
  • Händler, Fischer und Abenteurer nutzen diese Veränderung zunehmend aus.

Flora und Fauna

Das Leben der hungernden See ist an Kälte, starke Strömungen und wechselhafte Bedingungen angepasst.

  • Tangwälder, Algenbänke und Muschelriffe prägen viele flache Küstenbereiche.
  • Robben, Seevögel, Weißwale und große Raubfische sind häufig anzutreffen.
  • Weiter draußen berichten Seeleute von Riesenkraken, singenden Wesen und fremden Schatten unter dem Wasser.

Geschichte und Geographische Lage

Die hungernde See liegt westlich von Kastonia und den Nordlanden und verbindet zahlreiche Küstenstädte und Inseln.

  • Früher waren selbst küstennahe Fahrten oft gefährlich und verlustreich.
  • Vor wenigen Jahrzehnten beruhigten sich Winde und Strömungen nahe der Küste deutlich.
  • Seitdem haben Handel und Fischfang vielerorts stark zugenommen.

Bekannte Bewohner und Kultur

Die See prägt die Kultur aller Menschen, die an ihren Küsten leben.

  • Fischer, Seeleute und Händler verehren häufig Noreon, den Herrn der Fluten.
  • Opfergaben, Segnungen und zahlreiche Aberglauben gehören zum Alltag auf See.
  • Alte Kapitäne misstrauen der neuen Ruhe und nennen sie oft „zu still“.

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Merkmale, Mythen und Trivia

Die ungewöhnliche Ruhe der Küste könnte einen übernatürlichen Ursprung haben.

  • Manche Priester glauben, Noreon selbst habe die Küstengewässer besänftigt.
  • Andere vermuten, dass ein mächtiges Meereswesen getötet, gebunden oder vertrieben wurde.
  • Möglich ist auch, dass die eigentlichen Gefahren lediglich weiter hinaus auf die offene See gedrängt wurden.

Konflikte, Geheimnisse, Gefahren und Aufgaben

Trotz ruhiger Küsten bleibt die hungernde See voller ungelöster Gefahren.

  • Fischerboote treiben gelegentlich leer und unbeschädigt zurück in den Hafen.
  • Alte Wracks werden durch ruhigere Gewässer plötzlich wieder erreichbar.
  • Ein Tempel Noreons sucht Abenteurer, die den Ursprung der ungewöhnlichen Ruhe untersuchen.

SL-Querverweise

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